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12/10/2018 11:15 am

Internationalisierung von Hochschulen

Am 14. Mai 2009 referierte die Leiterin des International Office der Universität Münster, Dr. Anke Kohl,  zum Thema „Strategien der Internationalisierung von Hochschulen“. Internationale Kontakte hätten zwar schon immer zum Alltag der Universität gehört, insbesondere sei Forschung ohne internationale Kontakte in vielen Fächern kaum denkbar. Auch sei das Auslandsstudium oder Auslandsemester nicht Neues. Doch im Zeichen der Globalisierung und der Europäischen Integration seien neue Strategien gefragt, und es gelte neue Adressatengruppen, so zum Beispiel auch die Mitarbeiter der Verwaltung, in den internationalen Austausch einzubeziehen. Es gelte ferner Fragen der Anerkennung von Studienleistungen neu zu regeln, Studienangebote zu internationalisieren und – so möglich – die Zusammenarbeit mit ausländischen Hochschulen institutionell abzusichern. Internationalisierung, so Frau Dr. Kohl, sei kein Selbstzweck, sondern eine strategische Aufgabe jeder Hochschule mit dem Ziel, einen Beitrag zu Qualität und zur Wettbewerbsfähigkeit zu leisten.

In der nachfolgenden Diskussion interessierten sich die Studierenden für Strategien, um auch kleinere Länder in die Mobilitätsmaßnahmen einbeziehen zu können und für die Frage, wie Auslandsaufenthalte ohne Studienverlängerung gestaltet werden können. Kritisch äußerten sie sich zu der „Lösung“, Lehrveranstaltungen in Englisch anzubieten. Dies sei aus ihrer Sicht nur bedingt zielführend, denn schließlich gehöre das Erlernen bzw. die Auseinandersetzung mit der Sprache und dem Wahlland mit zum Studium. 

28.05.2009 21:10